Wat kann isch manche? Ein Abend über Flucht, Abschottung und Möglichkeiten, etwas zu verbessern
Sarah Schneider (Medical Solidarity International, seit 2018 an Europas Außengrenzen), Sophia Çora (agisra, berät in Köln Migrantinnen und geflüchtete Frauen, die von Gewalt und Diskriminierung betroffen sind) und Philipp Themann (Kölner Spendenkonvoi, forscht zu Flucht in europäischen Grenzräumen, zuletzt in Bulgarien und Bosnien-Herzegowina) erzählen, was sie dort sehen, wen sie treffen und was sich gerade verändert.
Vieles davon fangen inzwischen Vereine und Ehrenamtliche auf, während Förderungen wegfallen und der Ton im Land rauer wird. Viele wollen etwas tun und wissen nicht, wo sie ansetzen sollen, andere sind erschöpft. Wie wird aus Ohnmacht Handeln? Darüber sprechen Joanna Peprah, Therapeutin und Sprecherin von Köln stellt sich quer, Jutta Stahl, Psychologin an der Uni Köln und ab Oktober Prorektorin für Antidiskriminierung, und Nada Assaad, Journalistin und Gründerin der Migra-Night. Sie kennen die Frage aus Praxis, Forschung und Öffentlichkeit.
Musik macht Omar Jatta, afrodeutscher Sänger aus Solingen und Vorreiter der deutschen Afrobeats- und Amapiano-Szene. In seinen deutschen Texten erzählt er von seinem Leben als Afrodeutscher, von Diskriminierung und von den Hoffnungen, die ihn antreiben.
Danach Umtrunk im Offenen Treff. Die Spenden des Abends gehen an KlikAktiv (klikaktiv.org), eine Organisation aus Belgrad, die Menschen auf der Flucht an Serbiens Grenzen zur EU kostenlos rechtlich und psychosozial unterstützt und Pushbacks dokumentiert.
Uns ist wichtig, dass unsere Veranstaltung möglichst vielen Menschen offensteht – unabhängig von der aktuellen finanziellen Situation.
Deshalb bieten wir neben unseren Tickets für 5 €, 12 € und 15 € auch kostenlose Tickets an. Wenn der Eintrittspreis für dich gerade eine Hürde darstellt, kannst du dich ganz unkompliziert bei uns melden. Dieses Angebot richtet sich ausdrücklich auch an Menschen mit Fluchterfahrung und Menschen in vergleichbaren Lebenssituationen.
Es braucht keine Begründung und keinen Nachweis. Schreib einfach eine Mail.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Arsch huh, Kölner Spendenkonvoi und der Alten Feuerwache.

